VIDEO: Ein „kleines Hasi“ zwischen 12en
Lars Schafft von der Krimi-Couch interviewte Daniela
Larcher auf der Frankfurter Buchmesse.
"Grauen in der ländlichen Idylle
...
In „Die Zahl“ lernt der Krimifan den neuen Ermittler Otto Morell kennen. Ähnlich wie Henning Mankells Wallander oder Donna Leons Guido Brunetti hat der österreichische Chefinspektor seine Eigenheiten: Morell ist nicht nur groß, er ist auch stark übergewichtig, Junggeselle und lebt mit seinem fetten Kater Fred in seinem Elternhaus. Die Mordserie erschüttert nicht nur den kleinen Ort Landau; sie bringt auch Morells Leben und sein seelisches Gleichgewicht gehörig durcheinander. All das stellt Daniela Larcher in ihrem Erstlingswerk überzeugend und sehr detailliert dar. Am Ende des 431-Seiten-Romans bleibt nur eine Frage offen: Wann ermittelt Morell wieder?"
In „Die Zahl“ lernt der Krimifan den neuen Ermittler Otto Morell kennen. Ähnlich wie Henning Mankells Wallander oder Donna Leons Guido Brunetti hat der österreichische Chefinspektor seine Eigenheiten: Morell ist nicht nur groß, er ist auch stark übergewichtig, Junggeselle und lebt mit seinem fetten Kater Fred in seinem Elternhaus. Die Mordserie erschüttert nicht nur den kleinen Ort Landau; sie bringt auch Morells Leben und sein seelisches Gleichgewicht gehörig durcheinander. All das stellt Daniela Larcher in ihrem Erstlingswerk überzeugend und sehr detailliert dar. Am Ende des 431-Seiten-Romans bleibt nur eine Frage offen: Wann ermittelt Morell wieder?"
inFranken.de, vom 27.11.2008
"Österreich hat wieder einen neuen Kommissar.
Otto Morell ist 40, 1,95 Meter groß, passionierter Hobbykoch und Gärtner und hat sich von Wien in die Provinz versetzen lassen, da er eigentlich mehr mit Küche und garten beschäftigt sein wollte als mit Mord und Totschlag. Doch Autorin Daniela Larcher hat in ihrem Debütroman für den gemütlichen Morell eine böse Überraschung in Form einer grausam verstümmelten Leiche hinter der Dorfkirche des kleinen Dorfes Landau vorgesehen. In dessen kopfüber an einem Baugerüst aufgehängten Körper ist die zahl 12 eingeritzt. Damit beginnt ein spannender Wettlauf zwischen Polizist und Mörder, denn die nächste Leiche mit der Zahl 12 lässt nicht lange auf sich warten. Beim Lesen merkt man, dass Larcher gelernte Event-Managerin ist, denn sie versteht es meisterhaft die Spannung nicht abreißen zu lassen." C.N.
NEWS, Online-Ausgabe vom 21.11.2008
"Ein gelungenes Debüt
der jungen österreichischen Autorin, die formal einen ungewöhnlichen Roman vorlegt. Jedes Kapitel wird mit einem literarischen Zitat eingeführt. Intelligente Spannung mit einigen Überraschungen."
Heidelberg Akutell, Online-Ausgabe vom 20.11.2008
Heidelberg Akutell, Online-Ausgabe vom 20.11.2008
"Starke Debüts beim Hamburger Krimifestival
In dem höchst spannenden und komplex konstruierten Debüt "Die Zahl" bekommen es Chefinspektor Morell und Gerichtsmedizinerin Capelli gleich mit einer Mordserie zu tun. Packend!"
In dem höchst spannenden und komplex konstruierten Debüt "Die Zahl" bekommen es Chefinspektor Morell und Gerichtsmedizinerin Capelli gleich mit einer Mordserie zu tun. Packend!"
Hamburger Abendblatt, Online-Ausgabe vom 25.09.2008
"Tomatensuppe mit grässlichen Details
Obwohl das Menü – literarisch gesehen – mit Leichen gepflastert war, ließen es sich 30 Gäste beim Krimi-Dinner im Szenario schmecken: Die Österreicherin Daniela Larcher las aus ihrem Buch „Die Zahl“.
Zwischen weißer Tomatensuppe, paprikagefüllter Poulardenbrust in Kräuter-Weißweinsauce und Orangenmousse an Minzpesto wurden den Gästen am Sonntagabend grässliche Details nicht erspart – doch da die junge Schriftstellerin als Zutat zwischen all das Grauen auch eine ordentliche Prise Humor in ihr Werk gesteckt hatte, waren die anwesenden Gäste trotzdem bester Laune. An festlich gedeckten Tischen in dem Raum, in dem sonst meist Kleinkunst stattfindet, ließen sie es sich sichtlich schmecken. Das Konzept der Veranstalter ging auf: Gourmets und Gräuel passen zusammen. Zumal die 31-jährige Daniela Larcher aus Vorarlberg mit charmanten österreichischem Akzent aus ihrem Erstlingswerk vortrug und mit treffenden Beschreibungen des übergewichtigen Kommissars, seiner liebestollen Verehrerin und der komplexbehafteten Gerichtsmedizinerin ihr Publikum zum Lachen brachte ..."
Zwischen weißer Tomatensuppe, paprikagefüllter Poulardenbrust in Kräuter-Weißweinsauce und Orangenmousse an Minzpesto wurden den Gästen am Sonntagabend grässliche Details nicht erspart – doch da die junge Schriftstellerin als Zutat zwischen all das Grauen auch eine ordentliche Prise Humor in ihr Werk gesteckt hatte, waren die anwesenden Gäste trotzdem bester Laune. An festlich gedeckten Tischen in dem Raum, in dem sonst meist Kleinkunst stattfindet, ließen sie es sich sichtlich schmecken. Das Konzept der Veranstalter ging auf: Gourmets und Gräuel passen zusammen. Zumal die 31-jährige Daniela Larcher aus Vorarlberg mit charmanten österreichischem Akzent aus ihrem Erstlingswerk vortrug und mit treffenden Beschreibungen des übergewichtigen Kommissars, seiner liebestollen Verehrerin und der komplexbehafteten Gerichtsmedizinerin ihr Publikum zum Lachen brachte ..."
Oberhessische Presse, Online-Ausgabe vom 28.10.2008
"Drei Damen und die Lust am Morden
… Insbesondere die junge Wienerin Daniela Larcher, die aus ihrem Erstlingswerk "Die Zahl" las, versteht sich prächtig auf feine Selbstironie und spitze Nadelstiche. Mit sehr sympathischem österreichischen Zungenschlag vorgetragen, bleibt sogar die schlimm zugerichtete Leiche des Josef Anders einigermaßen erträglich …"
www.morgenweb.de vom 27.10.2008
"Leichen in der Alpen-Idylle
Die Wiener Eventmanagerin zieht's in die Provinz: Daniela Larcher hat ihr Krimidebüt "Die Zahl" im Tiroler Örtchen Landau angesiedelt. Dort lässt eine Leiche die ländliche Alpen-Idylle zum Dorf des Grauens werden: Der Körper des Mannes ist grässlich zugerichtet - und bekommt bald einen Nachbarn im provisorischen Kühlhaus. Mysteriös: Beide Toten sind mit der römischen Zahl XII gekennzeichnet, und alles deutet darauf hin, dass hier eine unheimliche Mordserie ihren Lauf nimmt.
Chefinspektor Morell muss ermitteln - dabei hatte sich der 40 Jahre alte, übergewichtige passionierte Hobbykoch und Gärtner alles ganz anders vorgestellt, als er sich von den Wiener Kriminalen nach Landau versetzen ließ: Er wollte nichts mehr mit Gewaltverbrechen zu tun und einfach nur seine Ruhe haben.
Mit dem Polizisten hat die Autorin eine liebenswerte Figur geschaffen, und was ihn nervt, kommt dem Leser zugute: Daniela Larcher schreibt die Geschichte sprachlich schnörkellos und hochspannend auf; dabei versteht sie es, eigentlich klischeehafte dörfliche Intrigen und nachbarschaftliche Kleinkriege geschickt in die gute Dramaturgie einzuweben. So gesehen (und auch wegen einer ziemlich amüsanten Kriegen-sie-sich-oder-kriegen-sie-sich-nicht-Lovestory als Beigeschichte) ist "Die Zahl" auch eine Art Heimatroman der anspruchsvolleren Sorte.
Dass sich schon relativ früh abzeichnet, wer die Morde zu verantworten hat, schmälert die Qualität des Buches nicht - Überraschungen bietet es immer noch genug."
Hamburger Abendblatt, Online-Ausgabe vom 29.10.2008